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Hörspiel - Paganini

Niccolò Paganini war einer der wichtigsten Geiger der Musikgeschichte. In seinem Radio-Essay erzählen Matz Kastning und Jane Höck für myclassicworld.com über das Leben und den Tod des Geigers. Ein Spurensuche in Italien.

Auf der Suche nach einer Leiche

Wo hat die Forschung ihre Grenzen? Ein Film erzählt eine abenteuerliche Geschichte: Paganinis Exhumierung sollte neue Erkenntnisse über den Komponisten bringen. Aber dazu kam es nicht. Hier schreibt der Regisseur über sein Projekt.

Von Axel Fuhrmann

Quietschend langsam bohrt sich die Metallspitze durch Marmor. Dann ein Ruck. Die Grabplatte ist durchstoßen. Vorsichtig wird die Sonde ins Innere des Sarkophags geschoben. Auf dem Bildschirm das Innere. Dichte Spinnweben. Ein Zinksarg. Staubig. Ruckend bewegt sich die Sonde weiter. Ein Glasfenster. Darunter ein Gesicht. Ausgetrocknet. Mumifiziert. Ein Riss in der rechten Wange. Ein düsterer, von Falten zerfurchter, ledriger Kopf, um den sich lange Haare ranken, ruht auf einem blauen Samtkissen.

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Dr__Martin_Troendle.jpg Der Westen berichtete heute über ein erschreckendes Phänomen: die Klassik Szene bange um Nachwuchs. Doch ist das wirklich so angesichts des wahren Booms den die Musik seit knapp zwanzig Jahren erlebt? Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung über den Artikel von Der Westen und lesen Sie das Interview mit Dr. Martin Tröndle, Juniorprofessor für Kulturbetriebslehre und Kunstforschung.

Sie lieben Beethoven und Mozart, sie haben feste Abos und sind bereit, für Qualität in der Kultur Geld auszugeben. Aber die klassische Konzertszene muss um den „Nachwuchs" der Generation 50+ bangen.

Selbst Wohlwollende sprechen gern vom „Schatz im Silbersee" wenn sie aufs Parkett von Oper und Konzertsaal sehen. Das Heer weißhaariger Treuer galt dem Klassikbetrieb lange als Bank. Doch Umbrüche deuten sich an. Bricht dem Konzert die Kundschaft weg? Der Kulturwissenschaftler Martin Tröndle erforscht das Thema. Lars von der Gönna sprach mit ihm.

Dr. Martin Tröndle ist Juniorprofessor für Kulturbetriebslehre und Kunstforschung an der Zeppelin Universität Friedrichshafen. Nach einer dreijährigen Forschungsarbeit in Kooperation mit verschiedenen Experten aus Publikumsforschung und Musikbetrieb fordert er angesichts einer massiven Überalterung des Publikums: „Wir müssen das Konzert verändern, wenn wir es erhalten wollen."

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In der Weltstadt Paris kann man dieses Gefühl nur allzu gut genießen. Die Metropole muss man als Stadt der Musik eigentlich kaum vorstellen, doch dies ist längst nicht alles was Paris zu bieten hat. Mit den beiden Häusern der Nationaloper, mit der Opéra Comique, dem Teatre du Champs-Elysees, dem Théâtre du Châtelet und nicht zuletzt der Cité de la Musique stellt die Seine-Stadt eines der Weltzentren für Oper und Konzert dar, hier kommen Musikliebhaber aller Generationen zusammen.

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pappano1.jpg Hierzulande ist der 49-jährige Dirigent Antonio Pappano noch ein Unbekannter. In England gilt er bereits als Star. Nun will er mit einer düsteren Interpretation von Verdis Requiem die Klassikwelt erobern.

Dieser Artikel von Axel Brüggemann ist am 03.12.2009 im Rheinischen Merkur erschienen.

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Die meisten von uns können sich daran erinnern, wo und wie sie den Abend des 9. November 1989 verbracht haben, als die Nachrichten über den Mauerfall hereinbrachen und die ersten Bilder auf den Fernsehschirmen die Sensation verbreiteten. Der Fall der Berliner Mauer vor zwei Jahrzehnten war ein Ereignis von welthistorischer Dimension, zu dessen Anlass auch dieses Jahr wieder das „Fest der Freiheit" stattfindet. Zum Auftakt geben am 9. November um 19 Uhr die Staatskapelle Berlin und der Staatsopernchor unter der Leitung von Daniel Barenboim auf dem Pariser Platz ein Open-Air-Konzert. myclassicworld.com hat einige der Stücke daraus zum Anhören und Downloaden zusammengestellt.

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Turandot war die letzte Oper von Giacomo Puccini, dem großen italienischen Komponisten des Fin de Siècle. Kommenden Samstag ist es wieder soweit: am 7.11. überträgt die New Yorker Metropolitan Opera Puccinis Turandot weltweit live in die Kinos. Dank zwölf mobiler Kameras wird das Publikum wird dabei direkt auf die Bühne geholt. myclassicworld.com stellt das Werk vor. Der kurze Abriss ist gespickt mit einigen bekannten Arien, die sich natürlich auch herunterladen lassen.

In der opulenten MET-Inszenierung werden am Samstag der junge lettische Dirigent Andris Nelsons die stimmgewaltige Maria Guleghina in der Rolle der grausamen Prinzessin Turandot zu sehen und zu hören sein. Weiterhin stehen noch Marina Popavskaya, Marcello Giordani und Samuel Ramey auf der Bühne. Regie führt der bekannte Film und Opernregisseur Franco Zeffirelli.

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