Maurizio Pollini ist einer der wichtigsten Klavierspieler der Gegenwart - wir haben uns mit ihm über Chopin unterhalten. Hören Sie seine Antworten im Podcast zum Downloaden oder lesen Sie die Auszüge aus dem Gespräch.
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Das Fauré-Quartett gegört zu den besten Kammermusikensembles der Welt - für sie ist das Spiel zu Viert auch eine Art Skizze der Sinfonik. Und: Sie glauben noch an die Wahrheit in der Musik. Ein großes Interview über die kleine Kunst.
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Der Westen berichtete heute über ein erschreckendes Phänomen: die Klassik Szene bange um Nachwuchs. Doch ist das wirklich so angesichts des wahren Booms den die Musik seit knapp zwanzig Jahren erlebt? Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung über den Artikel von Der Westen und lesen Sie das Interview mit Dr. Martin Tröndle, Juniorprofessor für Kulturbetriebslehre und Kunstforschung.
Sie lieben Beethoven und Mozart, sie haben feste Abos und sind bereit, für Qualität in der Kultur Geld auszugeben. Aber die klassische Konzertszene muss um den „Nachwuchs" der Generation 50+ bangen.
Selbst Wohlwollende sprechen gern vom „Schatz im Silbersee" wenn sie aufs Parkett von Oper und Konzertsaal sehen. Das Heer weißhaariger Treuer galt dem Klassikbetrieb lange als Bank. Doch Umbrüche deuten sich an. Bricht dem Konzert die Kundschaft weg? Der Kulturwissenschaftler Martin Tröndle erforscht das Thema. Lars von der Gönna sprach mit ihm.
Dr. Martin Tröndle ist Juniorprofessor für Kulturbetriebslehre und Kunstforschung an der Zeppelin Universität Friedrichshafen. Nach einer dreijährigen Forschungsarbeit in Kooperation mit verschiedenen Experten aus Publikumsforschung und Musikbetrieb fordert er angesichts einer massiven Überalterung des Publikums: „Wir müssen das Konzert verändern, wenn wir es erhalten wollen."
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Kate Royal singt ihre Rollen nicht, sie verkörpert sie. Und dabei entzieht sie sich der Klassik-Konvention. Statt Mozart und Puccini singt sie Stravinsky und Britten - weil ihre Charaktere nackt bis auf die Knochen sind.
Ein Gespräch über Leidenschaft, Erregung und Lust mit Axel Brüggemann.
Frau Royal, Sie sind schon ziemlich mutig: Vor einem Jahr haben Sie ihre Debüt-CD mit einem absurden Programm von Strauss bis Stravinsky vorgestellt und nun legen Sie eine noch krudere Mischung nach: dieses Mal mit Korngold, Britten und Co. Was haben Sie gegen Mozart, Verdi und Puccini?
Natürlich nichts, aber ich habe Angst, in eine Schublade gesteckt zu werden. Ich wurde ja als „Einspringerin" während einer „Zauberflöte" in Glyndebourne entdeckt und man hat mich danach nur noch als Mozartsängerin angefragt. Seitdem ging es mir hauptsächlich darum, Mozart auf CD-Einspielungen so lange wie möglich zu vermeiden. Als ich die Gouvernante aus Brittens „Turn of the Screw" gesungen habe, war ich plötzlich total besessen: Keine andere Opernrolle hat mich so sehr berührt wie diese. Sie ist ein psychologischer Drahtseilakt, ein Charakter, der durch die Haut bis auf die Knochen freigelegt wird. Ich wollte das unbedingt aufnehmen! Dafür musste ich mich allerdings fragen, in welchem Kontext diese abgedrehte Musik stehen kann. Also habe ich mich wochenlang an meinen Schreibtisch gesetzt und Partituren von Opern aus dem 20. Jahrhunderts gewälzt. Einen großen Teil habe ich schnell wieder zur Seite gelegt, mit dem anderen Teil habe ich mich intensiver beschäftigt.
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Die Sängerin Angela Gheorghiu ist seit Jahrzehnten eine der besten Soprane. Dirigenten und Regisseure finden den Umgang mit ihr nicht immer leicht. Aber das stört sie nicht. Ein Gespräch über den Zustand der Oper.
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Es könnte eines der spannendsten Alben des Winters werden. Der Bassbariton Thomas Quasthoff singt italienische Haydn-Arien. Schon jetzt dürfen wir Ihnen Ausschnitte der Produktion präsentieren. Seit Jahren ist Thomas Quasthoff einer der erfolgreichsten Bass-Baritone. Außerdem unterrichtet er als Professor den Gesangsnahwuchs. Ein ausführliches Interview mit dem Sänger.
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