In unserem heutigen Download möchten wir Ihnen Franz Lehár vorstellen, der von 1870 bis 1948 lebte. Um die Jahrhundertwende begann eine erneute Blüte der Operettenzeit, zu dessen wichtigsten Vertretern der österreichischer Operettenkomponist zählte mit Werken wie: „Die lustige Witwe" 1905, „Der Zarewitsch" 1927, „Der Graf von Luxemburg" 1909, „Zigeunerliebe" 1910, oder „Das Land des Lächelns" 1929.
Eigentlich wollte er Geiger werden, versuchte sich als Opernkomponist und als das nur von mäßigem Erfolg gekrönt war, wechselte er zur Operette. Der Weg dorthin war hart, da Lehár aus bescheidenen Verhältnissen stammte und schon sein Konservatoriumsbesuch in Prag für die Eltern ein finanzielles Opfer bedeutete. Nach Versuchen als Primgeiger wurde Lehár dann wie sein Vater Militärkapellmeister, doch 1902 kündigte er die Stellung zu Gunsten eines Dirigentenpostens in Wien.
Von da an ging es bergauf: drei Jahre später gelang ihm der Durchbruch mit der der lustigen Witwe, die ihn zusammen mit weiteren Werken zum Meister des silbernen Operetten Zeitalters aufsteigen ließen. Reichtum und Ursprünglichkeit der melodischen Erfindung, sinnliche Temperamentfülle sowie dramatischer Elan und lyrischer Schmelz sind Eigenschaften die seine Werke auszeichnen und ihnen weltweite Anerkennung einbrachten. Der Erfolg seiner Frühwerke war aber auch eng mit dem Namen des Tenors Richard Tauber verbunden, der ein enger Freund Lehárs war. Er schuf jedoch unermüdlich bis zu seinem 73. Lebensjahr, wobei seine Spätwerke sich durch eine Intensivierung des behandelten Stoffs sowie eine verfeinerte Harmonik und Orchestration auszeichnen. In den letzten Jahren zog sich der Komponist jedoch immer mehr zurück und verstarb 1948 vereinsamt in Bad Ischl.
Nachstehend möchten wir Ihnen nun mit unserem wöchentlichen kostenlosen Download einen ersten Eindruck vom Werk des Künstlers bieten und Sie einladen in seine Musik einzutauchen.